Die deutsche Hauptstadt blickt auf eine fast 800-jährige Geschichte zurück, gegründet wurde Berlin im Jahre 1237. Allerdings nicht unter dem Namen Berlin, sondern zu Beginn hieß die Stadt noch Cölln an der Spree. Es dauerte ganze sieben Jahre, bis das der Name Berlin das erste Mal urkundlich erwähnt worden ist. Am 26. Januar des Jahre 1244 geschah dies. Für eine ganze Weile existierten zwei Städte, bis beide im Jahre 1307 Städte vereint wurden und man sich auf den Namen Berlin einigte. Als Gründungsdatum der Stadt gilt aber weiterhin das Jahr 1237. Der Name Berlin stammt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie Sumpf und Morast. Der Name spiegelt die Gegebenheiten wider, auf die die Gründer seinerzeit in dieser Region stießen.

Eine Handelsmetropole mit enormer Anziehungskraft

Bis Berlin zur Hauptstadt Deutschland wurde, sollte es aber noch lange dauern, besonders wenn man bedenkt, wo die Stadt an der Spree heute steht: Berlin hat sich zu einem Entwicklungszentrum für Kryptowährungen entwickelt.

Davon war Berlin in der damaligen Zeit noch weit entfernt. Berlin war eine Handelsstadt, die von ihrer geografischen Lage an der Spree und im Herzen Europas profitierte. Sie sollte sich über die Jahre hinweg zu einer quirligen Handelsmetropole entwickeln, die mit Politik noch recht wenig im Sinn hatte. Der Reichtum durch den Handel ließ die Straßen und Gebäude immer schöner und imposanter werden. Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin zu einer Weltmetropole angewachsen, die sich der politischen Einflussnahme nicht mehr entziehen konnte. Die deutschen Kaiser und Könige nutzten die Strahlkraft Berlins für ihre Zwecke und gestalteten die Stadt an der Spree stets in ihrem Sinne.

Besonders der Zweite Weltkrieg sollte für die Stadt ganz bitter werden

Während des Ersten Weltkrieges ist Berlin noch mit einem blauen Auge davon gekommen, die Kampfhandlungen erreichten die Stadt erst zum Ende des Krieges und waren mit denen des Zweiten Weltkrieges nicht zu vergleichen. Dieser Zweite Weltkrieges setzte der Stadt jedoch immens zu, von allen Seiten drangen die alliierten Truppen in die Stadt ein und ließen keinen Stein auf dem anderen. Häuserkämpfe fanden in fast allen Stadtteilen statt und als die Kampfhandlungen im Jahre 1945 ihr Ende fanden, war Berlin ein einziges Trümmerfeld. Nur sehr langsam erholte sich die Stadt von diesem Schock und noch heute sind die Narben dieser Epoche an vielen Orten sichtbar.

Die Menschen haben sich die Stadt zurückerobert

Die Zeiten, in denen Berlin politisch missbraucht wurde, sind vorüber. Die 1968er Jahre haben die Wende eingeläutet. Berlin wurde erneut befreit. Dieses Mal nicht von Soldaten, sondern von den Bewohnern und von ihrer Vorstellung zu Leben. Dies führte zu Errungenschaften wie der sexuellen Revolution, den Studentenaufständen und der Love Parade. Berlin hat es geschafft, am Puls der Zeit zu sein und ihn sogar mitzubestimmen, ohne sich dabei zu beeinflussen oder politisch verführen zu lassen.